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Erik Zabel hat offenbar schon bei Tour de Suisse 1996 gedopt (Foto: Public Address)
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veröffentlicht: 21.03.2008 |
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| Zabel gestand offenbar nur die Hälfte |
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Der deutsche Radprofi Erik Zabel hat offenbar schon bei Tour de Suisse 1996 gedopt. In einem Zwischenbericht der Doping-Untersuchungskommission des Universitätsklinikums Freiburg heißt es, Zabel habe während der Tour de Suisse eine dreiwöchige EPO-Kur begonnen. In seinem Geständnis am 24. Mai 2007 hatte er eingeräumt, "kurz vor der Tour de France" 1996 EPO benutzt zu haben. Zabels Angaben zufolge sei dies jedoch lediglich ein einmaliger Test gewesen, den er am Ende der ersten Tour-Woche beendet habe.
Weiter heißt es in dem Bericht, dass die ehemaligen T-Mobile-Teamärzte Andreas Blum und Stefan Vogt Zahlungen im Zusammenhang mit unerlaubten Doping-Praktiken erhalten hätten. Gegen beide nicht mehr im Klinikum beschäftigten Ärzte sei bereits Klage erhoben worden. Außerdem sei wahrscheinlich, dass von 1993 bis 2006 Fahrer des Team Telekom bzw. des T-Mobile Teams von Ärzten der Abteilung Sportmedizin gedopt worden seien. Die Kommission gehe auch davon aus, dass neben dem geständigen Patrik Sinkewitz weitere ehemalige Profis des früheren Telekom- und T-Mobile-Teams im Jahr 2006 zum Eigenblut-Doping nach Freiburg fuhren.
Als Konsequenz aus den Doping-Geständnissen im Radsport stoppe die Universitätsklinik die medizinische Begleitung im Spitzensport, so der Rektor der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität, Wolfgang Jäger.
Nach dem Dopingskandal während der Tour de France 2007, in den verschiedene Profi-Radsportler wie Bert Dietz, Christian Henn, Erik Zabel und Bjarne Riis verwickelt waren, hatte die Freiburger Uniklinik eine externe Doping-Untersuchungskommission eingerichtet, die alle Fakten im Zusammenhang mit Vorwürfen gegen Freiburger Sportmediziner ermitteln sollte.
(PA)
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